11.10.2019

Wuff, wuff - Simba besucht AWO-Kinder

Bad Freienwalde. "Helfer auf vier Pfoten": Der AWO Kita "Bummi" hat ein ganz besonderer Gast einen Besuch abgestattet -  nämlich ein Vierbeiner. 

 


 

Wuff, wuff: Das kommt nicht alle Tage vor. In der AWO Regel- und Integrationskita "Bummi" war Hundebesuch. Eingeladen war der Verein "Helfer auf vier Pfoten". Das Ziel der Initiatoren ist, Kontakt zu Tieren zu schaffen vorwiegend für Kinder, Menschen mit Behinderung und Senioren.

 

Zunächst besuchte "Simba" die Mädchen und Jungen der "Sonnenblumengruppe". Die Kinder sind zwischen drei und sechs Jahre alt. Einen Hund streicheln ohne Angst: Das war schon was! Gerade für die Kinder, die keinen eigenen Hund zuhause haben. 

 

Leine, Maulkorb, Hundetüte, Leckerli: Nicht nur den Hund streicheln stand an dem Tag im Mittelpunkt. Zunächst wurden vielmehr erzieherische und pädagogische Aspekt von Schulsozialarbeiterin Maria vorgestellt. Sie selbst nimmt ihren Hund täglich mit in die Schule. Über den Kontakt von Erzieherin Claudia Katze kam das Treffen in der AWO Kita zu stande.

 

Um einen Hund im Rahmen des Projektes "Helfer auf vier Pfoten" überhaupt mit in eine Einrichtung nehmen zu können, muss der Vierbeiner zunächst eine Prüfung absolvieren. "Simba", der die Kinder von der Größe her fast überragte, hat diese Prüfung vor einiger Zeit absolviert und war schnell vertraut mit den AWO-Kindern. Fazit nach dem Hundebesuch von Claudia Katze und Caroline Brunck: Der besondere Besuch soll auf jeden Fall wiederholt werden. Einrichtungsleiterin Carmen Keiling kann sich sehr gut weitere Projekte mit den "Helfern auf vier Pfoten" vorstellen. 

 

Der Verein freut sich über Anfragen von Einrichtungen. Zu Festen können die Hundeführer und ihre Tiere ebenfalls eingeladen werden. Dort gibt es ein richtiges Programm, das für diese Anlässe eingeübt worden ist. Kontakt: https://www.helfer-auf-vier-pfoten.de/ 

 

Seit 1992 ist die AWO Kita "Bummi" in Bad Freienwalde Integrations- und Regelkita. Aktuell werden in der Einrichtung etwa 100 Mädchen und Jungen von gut ausgebildeten Erziehern und Heilpädagogen betreut. Rund 20 Prozent der Kinder haben einen Migrationshintergrund oder brauchen besondere Hilfe im Alltag.