24.05.2019

22 Glücksmomente: Die AWO und die Sparkasse Oder-Spree überreichen Silbertaler an junge Familien

Frankfurts Zukunft ist zuckersüß und klingt auch schön. Sie trägt Namen wie Tilda oder Leon, Erik und Martin. 22 Neugeborene zählen zurzeit insgesamt zu den jüngsten Einwohnern der Stadt. Sie alle sind sich gerade bei einem ganz besonderen Treffen begegnet – beim Babytaler 2019.

 

Es ist schon lange her, dass der AWO Kreisverband Frankfurt (Oder)-Stadt und die Sparkasse Oder-Spree mit dem Babytaler alle Neugeborenen der Stadt willkommen heißen. Im Oktober 1995 ist die erste Feinsilber-Münze einst an Eltern übergeben worden. In den fast 25 Jahren sind daraus mehr als 2200 Geburtstaler geworden. Nun, am 23. Mai, wurde bereits die 93. Veranstaltung dieser Art in Frankfurt gefeiert. Der AWO Kreisverband Frankfurt (Oder)-Stadt hatte in eine seiner Einrichtungen eingeladen und die Tische im Café im Seniorenzentrum „Am Südring“ eingedeckt.

 

„Hallo, willkommen im Leben“, begrüßte sehr herzlich Entertainer Bob Lehmann alle Babys und ihre stolzen Eltern. Er erinnerte daran, dass der Geburtstaler nicht in jeder Stadt üblich, sondern vielmehr etwas Besonderes sei – was gleichermaßen für den Leitgedanken des Arbeiterwohlverbandes gelte. Denn: „Die AWO kümmert sich um die Menschen vor Ort, von ganz klein bis ganz alt.“

 

Kati Karney, Geschäftsführender Vorstand des AWO Bezirksverbandes Brandenburg Ost e.V., begrüßte die Eltern ebenfalls und beglückwünschte sie mit warmen Worten zur Geburt. „Als Mutter von zwei Kindern kann ich Ihnen versichern“, sagte sie, „es ist das Größte, Kinder zu bekommen. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit Ihrem Nachwuchs. Aber auch viel Verständnis für schlaflose Nächte und Krawall, der wohl nicht ausbleiben wird. Die Geduld lohnt sich! Sie werden sich selbst wiederentdecken. Sie werden die Zukunft sehen.“ Kati Karney versicherte den Gästen, dass die AWO immer an der Seite der Frankfurter sein werde. „Ein Anruf genügt und wir kümmern uns um Ihr Anliegen“, sagte sie und fügt nicht ganz ernst gemeint hinzu: „Nur bitte nicht in der schlaflosen Nacht.“

 

Sybille Woite-Hermsdörfer leitet die Sparkassenhauptgeschäftsstelle „Innenstadt“ in Frankfurt (Oder) und überbrachte ihre Glückwünsche ebenso an die jungen Familien. Kaum jemand kennt in Frankfurt die Sorgen und Nöte von Kindern und Heranwachsenden unterdessen so gut wie Nobert Leitzke. Der frühere Vorsitzende der Kindervereinigung überreichte als Ehrengast zusammen mit Kati Karney und Sybille Woite-Hermsdörfer den limitierten Silbertaler und Urkunden an die Familien. Nobert Leitzke appellierte eindringlich an die Eltern, sich Zeit zu nehmen, für ihre Kinder. Ihnen zuzuhören und Geschichten vorzulesen – und auch mal das Meckern zu lassen. „So“, sagte Nobert Leitzke, „werden die Kinder und ich spätestens nach einer Woche dicke Freunde.“