10.09.2019

Raupe Nimmersatt und Kochbus zum AWO-Spatzen-Jubiläum

Strausberg. Kochen im Bus, fliegende Tauben und „Die Raupe Nimmersatt“ auf der Bühne: Die Feier zum 35-jährigen Bestehen der AWO-Kita „Spatzennest“ war besonders bunt und brachte viele Kinderaugen zum Leuchten.

 

 

 

Es duftet hinter dem Zaun. Nach Suppengrün vor allem. Ein grüner Doppelstockbus parkt ausnahmsweise hinter der Kita „Spatzennest“. Dort kommt der Duft her. Innen steht Martin Schneider am Herd, wo eigentlich Zweiersitzbänke für Fahrgäste montiert sind. Martin, mit Kochmütze und Schürze, schnippelt Möhren, Zwiebeln, Porree klein. Alles wandert auf kurzem Weg in den Kochtopf. Gleich kommen die ersten Spatzen für diesen Tag, die Kindergartengruppe.

 

Der Bus wurde umgebaut und speziell zum Kochen ausgestattet. Das Ziel dahinter: Lust auf gesundes, selbstgekochtes Essen wecken – und das schon bei den Jüngsten. Die Kita hat den Kochbus eingeladen zum 35-jährigen Bestehen der Einrichtung. Im Stundentakt kochen, naschen, lernen die Kitakinder im Laufe des Tages mit Martin Schneider. Sie sind begeistert.

 

Auf dem Programm stand am Jubiläumstag aber noch viel mehr. Die Brieftauben von Azubi Stephanie Hammerschmidt zum Beispiel. Rund 20 der Fluggefährten hatte sie mit in die Kita gebracht – um sie vor den Kindern fliegen zu lassen. Es gab ein großes Jauchzen und Jubeln als die Fredersdorferin die Boxen öffnet und die Tauben in die Freiheit entließ. Vorher durfte jedes Kind, das sich traute, den Vögeln übers Köpfchen streicheln.

 

Und nicht zuletzt kam die kleine „Raupe Nimmersatt“ groß raus am Jubiläumstag. Die Vorschul-Kindergartengruppe hatte den Kinderbuchklassiker einstudiert und auf die Bühne gebracht. Vor allen Gästen wie Bürgermeisterin Elke Stadeler, der Sparkasse, Peter Müller vom AWO Bezirksverband Brandenburg Ost e.V.-Vorstand sowie Jens Krüger, Abteilungsleiter Kinder und Jugend.

 

„Behütet, beschützt und trotzdem selbstbestimmt sollen unsere kleinen und großen Spatzenkinder sein“, erklärte Bettina Seitz, AWO-Kitaleiterin, in ihrer kurzen Ansprache. „Dafür stehen wir Erwachsenen jeden Tag ein.“