07.11.2019

Neuer Palliativbereich im AWO Seniorenzentrum Wendisch Rietz ist eröffnet

Wendisch Rietz. Viel Licht, warme Farben und Holz: Der neue Palliativbereich des AWO Seniorenzentrums „Märkische Heide“ in Wendisch Rietz ist eröffnet. Mit einem Festakt, Musik und jeder Menge Wegbegleitern wurde der Erweiterungsbau gefeiert. 14 hochmoderne neue Räume stehen der Einrichtung jetzt zur Verfügung.

 

Die Palliativmedizin – vom Lateinischen pallium das übersetzt Mantel bedeutet – ist besonders um eine lindernde Therapie für Schwerstkranke bemüht. Unsere neueingerichtete Palliativeinrichtung im AWO Seniorenzentrum „Märkische Heide“ ist die erste dieser Art in AWO Bezirksverband Brandenburg Ost e.V.-Trägerschaft. Damit stellt sich die Arbeiterwohlfahrt mit dem neuen Konzept „Palliative Care“ dem steigenden Bedarf. Im Landkreis Oder-Spree gehört wir damit zu den Vorreitern.

 

Ihr Grußwort zur feierlichen Eröffnung des Erweiterungsbaus am Seniorenzentrum begann Kati Karney mit einem: „Duchatmen. Es ist ein tolles AWO-Gefühl nach gut zwei Jahren Bauzeit mit einem Vorhaben fertig zu sein und nun so viele Wegbegleiter in der Runde zu sehen.“

 

Ein besonderer Dank galt der gesamten Handwerkerschaft, die den Bau begleitet haben. Insgesamt waren zirka 30 Handwerker- und Baufirmen am Erweiterungsbau beteiligt. Sie stammten alle aus der Region Ostbrandenburg.

Seit 2017 wurde der Anbau geplant und errichtet. Entstanden sind 14 Plätze sowie Dienstzimmer auf beiden Etagen, einem Begegnungsbereich mit Küche und Kamin und zwei Unterkünften für Angehörige, sogenannte Loggia.

Im Mai 2017 wurde der Bauantrag eingereicht. Im Februar 2018 erteilte die zuständige Behörde die Baugenehmigung. Erste Ausschreibungen erfolgten daraufhin und die Firmensuche begann. Insgesamt mussten 40 Bäume gefällt werden. Für sie wurden Ersatzpflanzungen geplant. Insgesamt belief sich die Bausumme auf etwa 2,9 Mio. Euro

 

Das Besondere an dem neuen Bau ist, dass alle Zimmer, Balkone, Terrassen- und Gartenbereiche mit einem Bett erreichbar.

 

Die feierliche Inbetriebnahme unterdessen wurde mit viel bewegender klassischer Musik – zum einen durch die Sängerin Imme Tröger und zum anderen durch das Trio „Opus drei“ des Brandenburgischen Staatsorchesters - umrahmt. Aber auch die Kitakinder von Wendisch Rietz überbrachten dem Haus einen besonderen Gruß mit ihrem Musikprogramm.

 

Die hauseigene Küche bewirtete die Gäste mit einem köstlichen Buffet.

 

Spenden statt Blumengeschenke – so hatten es sich Einrichtungsleiterin Sylvia Metzke und ihr Team gewünscht. Von dem Geld sollte eine sogenannte Veeh-Harfe angeschafft werden. Insgesamt sind mehr als 1500 Euro zusammengekommen, die jetzt der Musiktherapie in Wendisch Rietz zu Gute kommen. Für diese großartige Spendenbereitschaft bedankte sich Sylvia Metzke besonders.