11.11.2019

Die Arbeiterwohlfahrt zu 30 Jahre Mauerfall

 

Am 9. November 1989 wurde die Grenze durchlässig, die fast drei Jahrzehnte lang Deutschland in Ost und West geteilt hatte: Die Mauer fiel. Die Arbeiterwohlfahrt mahnt an, die Geschichte der friedlichen Revolution nicht von rechten Populisten vereinnahmen zu lassen. Dazu erklärt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes:
„Vor 30 Jahren hat die Zivilgesellschaft der DDR unter widrigsten Umständen etwas historisch Einmaliges vollbracht: Aus dem Verlangen nach mehr Freiheit entwickelte sich eine Revolution, die friedlich das Ende einer Diktatur herbeiführte. Der Kraft und dem Mut der Menschen, die dies unter der realen Gefahr für Leib und Leben vollbracht haben, muss der allerhöchste Respekt gezollt werden.
Es fällt leicht, zu vergessen, dass diese Zeitenwende erst 30 Jahre her ist. In historischen Maßstäben ist das kaum ein Wimpernschlag. Die geografischen Spuren der Teilung sind zwar zum großen Teil längst verschwunden. Die Brüche in den Biografien der Menschen und die Ungerechtigkeiten, die z.T. aus den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen der Nachwendezeit erwuchsen, wirken aber bis heute in unserer Gesellschaft nach.
Rechte Hetzer wollen das für ihre eigenen Zwecke nutzen. Sie polarisieren und spalten unsere Gesellschaft. Mit ihrer Rhetorik von der vermeintlichen „Wende 2.0“ pervertieren sie die Ziele und Werte einer friedlichen Bürgerrechtsbewegung für Freiheit und Demokratie.
Die Wiedervereinigung ist kein abgeschlossenes Ereignis der Vergangenheit, sondern sie wird von den Menschen in Ost und West jeden Tag aktiv gelebt – ein Miteinander, das wir fördern und schützen müssen.“

Am 9. November 1989 wurde die Grenze durchlässig, die fast drei Jahrzehnte lang Deutschland in Ost und West geteilt hatte: Die Mauer fiel. Die Arbeiterwohlfahrt mahnt an, die Geschichte der friedlichen Revolution nicht von rechten Populisten vereinnahmen zu lassen. Dazu erklärt Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbandes:

 



„Vor 30 Jahren hat die Zivilgesellschaft der DDR unter widrigsten Umständen etwas historisch Einmaliges vollbracht: Aus dem Verlangen nach mehr Freiheit entwickelte sich eine Revolution, die friedlich das Ende einer Diktatur herbeiführte. Der Kraft und dem Mut der Menschen, die dies unter der realen Gefahr für Leib und Leben vollbracht haben, muss der allerhöchste Respekt gezollt werden.

Es fällt leicht, zu vergessen, dass diese Zeitenwende erst 30 Jahre her ist. In historischen Maßstäben ist das kaum ein Wimpernschlag. Die geografischen Spuren der Teilung sind zwar zum großen Teil längst verschwunden. Die Brüche in den Biografien der Menschen und die Ungerechtigkeiten, die z.T. aus den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen der Nachwendezeit erwuchsen, wirken aber bis heute in unserer Gesellschaft nach.

Rechte Hetzer wollen das für ihre eigenen Zwecke nutzen. Sie polarisieren und spalten unsere Gesellschaft. Mit ihrer Rhetorik von der vermeintlichen „Wende 2.0“ pervertieren sie die Ziele und Werte einer friedlichen Bürgerrechtsbewegung für Freiheit und Demokratie.

Die Wiedervereinigung ist kein abgeschlossenes Ereignis der Vergangenheit, sondern sie wird von den Menschen in Ost und West jeden Tag aktiv gelebt – ein Miteinander, das wir fördern und schützen müssen.“