News

Aktuelles aus der AWO-Welt

18. September 2020

Gemeinsam für Marlene!

Der Krebs ist wieder da! Diese Hiobsbotschaft erhalten. Marlene (9) und ihre Familie am 20. August 2020.Mit nur vier Jahren erkrankte Marlene bereits an akutermyeloischer Leukämie. Mit einer schweren und langwierigen Therapie kämpfte sie sich ins Leben zurück. Mit sechs Jahren wurde sie ein stolzes Schulkind und konnte mit ihren Freundinnen und ihrer Familie eine unbeschwerte Zeit genießen.

Doch nun ist alles anders. Marlene weiß, wie hart der Weg ist, den sie gehen muss, um leben zu dürfen. Krankenhaus, Chemotherapie, kein Kontakt zu Freunden, Schmerzen…. und im Anschluss erfolgt die hoffentlich rettende Stammzelltransplantation. Doch ohne passenden Spender ist es hoffnungslos.

Daher der dringende Appell:
Registriert euch, teilt diesen Aufruf und/oder spendet etwas Geld, damit Marlene und viele andere Menschen ihre Chance auf ein Leben bekommen.

Sie hat es mit ihren neun Jahren sowas von verdient, weiter zu leben! Mund auf. Stäbchen rein. Spender sein.

WERDE STAMMZELLSPENDER!
www.dkms.de/marlene

Auch Geldspenden helfen Leben retten!
Jede Registrierung kostet die 35 Euro.

DKMS Spendenkonto
IBAN DE64 641 500 200 000 255 556
Verwendungszweck: LPS 387

9. September 2020

Wir sammeln Stimmen für die LöwenKinder - helft alle mit!

Liebe LöwenFreunde, liebe Familien, liebe Unterstützer,

wir sind wieder dabei – beim PSD Zukunftspreis.

Und wir sind hochmotiviert und guter Dinge.

Es geht um 60.000 Euro, die an 23 Förderprojekte vergeben werden. Mit dabei sind Projekte aus den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur und Bildung.

Sie alle wissen, dass unser Projekt jede Unterstützung braucht.

Wir finanzieren uns ausschließlich aus Spenden – und Geldern, wie aus dem PSD Zukunftspreis.

Wir bitten Sie alle: Helfen Sie uns mit Ihrer Stimme in die Finalrunde!

Bis zum 29. September um 10 Uhr kann täglich für die LöwenKinder abgestimmt werden.
Die 15 Projekte, die bis dahin die meisten Stimmen sammeln konnten,

ziehen ins Finale ein. Wir wollen unbedingt dabei sein!

Hier geht es zur Abstimmungsseite:

https://zukunftspreis.psd-bb.de/profile/l%c3%b6wenkinder-frankfurt-oder-e-v-2/

Ab dem 2. Oktober geht es in der Finalrunde weiter.

Wir halten Sie/Euch auf dem Laufenden, wie es dann weitergeht.

Jetzt heißt es zunächst: Klicken, klicken, klicken. Am besten täglich.

Und die Abstimmung weitertragen und teilen.
Nutzt Eure Kontakte und bittet um Stimmen - für unsere löwenstarken Kinder.

Herzlichen Dank!

Ein Sinnesgarten für unsere Kinder der AWO-Kita Bummi.
7. September 2020

Mehr als 200 junge Leute feiern mit der AWO ihre Jugendweihe

"Liebes Team der AWO,

unsere Tochter war gestern Jugendweihe-Teilnehmerin und wir sind froh, dass wir noch eine Tochter haben, die hoffentlich mit der AWO ihre Jugendweihe-Feierstunde erleben darf.

Das Team der AWO ist der Hammer, was da auf die Beine gestellt wurde, ist einfach der Wahnsinn.

Vielen, vielen Dank dafür und machen Sie weiter so. Liebe Grüße"

 

Das ist der Gruß einer Mutter, deren Kind am 5. September 2020 die Jugendweihe mit dem AWO Kreisverband Frankfurt (Oder)-Stadt e.V. gefeiert hat. Wir sind ganz gerührt und freuen uns sehr über das Lob. Aber mehr noch: Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen unsere jungen erwachsenen Frankfurter. Für sie war die Feier. Und wenn die Zeremonie bei ihnen angekommen ist - dann sind wir froh und zufrieden. 

Mehr als 200 junge Frauen und Männer haben in den vergangenen zwei Wochen ihre Jugendweihe mit der AWO zelebriert. Nach einem Relaunch stellte der AWO Kreisverband Frankfurt (Oder)-Stadt e.V. die Veranstaltung zusammen mit der Werbeagentur Giraffe auf komplett neue Füße.

Die Jugendweihen fanden auf dem Frankfurter Messegelände statt. Im Corona-Jahr unter besonderen Bedingungen - unter anderem mit Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz. 

Ein Sinnesgarten für unsere Kinder der AWO-Kita Bummi.
11. August 2020

Die Welt erfühlen - ein Sinnesgarten für unsere Bummi-Kinder

Ein Sinnesgarten spricht das Fühlen, Schmecken, Hören und Riechen sowie das Sehen an.

Denn je vielfältiger ein Kind die Welt über seine Sinne wahr nimmt, umso lebendiger fühlt es sich. Ein Sinnesgarten ist aber auch ein Platz zum Ausruhen, an dem die Kinder ihre Seele baumeln lassen und ihr gemeinsame Zeit verbringen könnt.

Um unseren Kinder in der AWO Regel-/IntegrationsKita „Bummi“ in Bad Freienwalde dieses Erlebnis zu ermöglichen, baute der Hausmeister gemeinsam mit den Kindern einen komplexen Sinnesgarten, der uns schon im Eingangsbereich begrüßt.

Anfang August eröffneten wir diesen mit Gesang und selbstgebauten Instrumenten.

Der Fußpfad schlängelt sich durch den Garten, das Klangspiel lässt Musik erklingen, die Baumstämme mit ihren Rinden fordern das Tasten heraus. In dem bunten Blumenbeet flattern die Schmetterlinge und die Bienen und Käfer finden im Insektenhotel eine neue Unterkunft. Eine Beet mit Blumen und die Kräuter laden zum Schauen, Riechen und Schmecken ein.

Auf den Baumstämmen balancieren die Kinder vergnügt und trainieren das Gleichgewicht.

Für den Austausch der Gefühls-und Tasterlebnisse können sich die Kinder in die kuschlige Sitzecke aus Paletten einfinden.

Ein Sinnesgarten für unsere Kinder der AWO-Kita Bummi.
11. August 2020

Knobeln, rechnen, lesen - Lindenbäumchen-Ferienkinder ganz aktiv

Die ersten zwei Ferienwochen begannen für einige Kinder der Grundschule Lindenbäumchen in diesem Jahr etwas anders als gewöhnlich. Aufgrund der vielen Fehlzeiten in den vergangenen Monaten überlegte sich Frau Burkert gemeinsam mit einigen freiwilligen Lehrern und Lehramtsstudierenden, dass es doch toll wäre, den Kindern ein Ferienprogramm in der Schule anzubieten.


So kam es, dass die Sozialarbeiterin Lisa Braun gemeinsam mit Norbert Ploß, Sebastian Karney, Josh Wegener und Michelle Priegnitz in kurzer Zeit ein Angebot organisierte, welches die Mädchen und Jungen aller Klassenstufen dazu einlud, auf spielerische Weise einen Teil des Lernstoffs des vergangenen Schuljahres aufzuholen sowie ihre persönlichen Interessen zu vertiefen.
Durch die unterschiedlichen Expertisen der Lehrkräfte ist ein abwechslungsreiches Programm entstanden, das zahlreiche praktische, künstlerische und sportliche Aktivitäten beinhaltete. Nicht wenige Eltern haben das Ferienangebot dankend angenommen. So waren insgesamt 23 Kinder der Klassen 1 bis 5 daran beteiligt.


In verschiedenen Gruppen wurde miteinander gelesen, gerechnet und geknobelt. Die Mädchen und Jungen durften sich an Konzentrationsspielen versuchen, ihre Englischkenntnisse auffrischen und ihr Allgemeinwissen trainieren.


Darüber hinaus war ein hohes Maß an Bewegung im Spiel. Je nach Neigung entschieden die Kinder eigenständig, ein Parcourstraining zu absolvieren, an Wettkampfspielen teilzunehmen oder mit dem Einrad zu fahren. Viel Freude bereitete es den meisten auch, sich im Schulgarten nützlich zu machen und ein Insektenhotel zu bauen. Ebenso wurden eigene Tischtenniskellen aus Holz hergestellt und Stoffbeutel bemalt.
Das Ferienangebot endete mit einem kleinen Abschlussfest auf dem Köhlerplatz in Groß Lindow. Hierfür durften die Kinder ihre eigenen Pizzen belegen und backen. Zum Schluss erhielt jedes Kind einen Eis-Gutschein, womit alle Beteiligten in die restlichen vier Ferienwochen verabschiedet wurden.

Lindenbäumchen-Ferienkinder knobeln, lesen, rechnen
29. Juli 2020

AWO Ferien-Kids das erste Mal am Board

So aufregend kann der Sommer sein 🏖

Wir kümmern uns ja nicht nur um Senioren. Mehr als tausend Kinder und Jugendliche besuchen auch unsere AWO Kitas und AWO Kinder- und Jugendeinrichtungen in Ostbrandenburg.

In unserem Jugendclub in Brieskow-Finkenheerd beispielsweise ging für fast 20 Mädchen und Jungen aus dem Amtsbereich gerade ein Ferien-Höhepunkt zu Ende. Die Kinder zelteten erst - gemeinsam mit unserer AWO-Frau Silvana Brunn und ihrem Team - am Jugendclub. Am nächsten Morgen ging es in den Wake-Park nach Petersdorf. Die Anlage hatten unsere Schützlinge komplett für sich allein. Für alle war es das erste Mal auf dem Board!!!! Spannend! Neben nützlichen Hinweisen kam schnell der erste Test. Manche Jungs waren gleich so standfest, dass sie Runde um Runde auf dem Board schafften. Gratis dazu gab es auch noch etwas - den Muskelkater am Tag danach...

AWO Ferien-Kids das erste Mal am Bord
27. Juli 2020

AWO trauert um Hans-Jochen Vogel

Zum Tod von Dr. Hans-Jochen Vogel erklären Wilhelm Schmidt und Wolfgang Stadler für das Präsidium und den Vorstand der Arbeiterwohlfahrt:

Mit Hans-Jochen Vogel ist einer der Großen der deutschen Nachkriegspolitik verstorben.

Der frühere Oberbürgermeister, Bundesjustizminister, Wohnungsbauminister, Fraktionsvorsitzende, Parteivorsitzende und Kanzlerkandidat der SPD hat sich wie kaum ein anderer gegen den politischen und gesellschaftlichen Egoismus, gegen Ungerechtigkeit und gegen Ausgrenzung eingesetzt. Er verkörperte und lebte die Grundwerte der Sozialdemokratie und der AWO – Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität – in besonderer Form. Nicht zuletzt deswegen hatte ihn die Arbeiterwohlfahrt 2008 als vierten von bis heute acht Preisträger*innen mit der höchsten Auszeichnung des Verbandes, dem Heinrich-Albertz-Friedenspreis, ausgezeichnet. Bereits 1980 würdigte die AWO das soziale Engagement Hans-Jochen Vogels, indem sie ihm die Marie-Juchacz-Plakette verlieh.  

Weit über seine herausragende aktive Politik-Laufbahn hinaus war Hans-Jochen Vogel Mahner und Kämpfer für die Bewahrung des demokratischen Konsenses und für ein gesellschaftliches Miteinander. Auch als Gründer und Vorsitzender des Vereins „Gegen Vergessen – für Demokratie“ hat er Wegweisendes gestaltet, um Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass in der Gesellschaft zu begegnen.

Für die AWO war er über Jahrzehnte hinweg ein treuer Freund und Wegbegleiter. Oft haben wir uns seines wertvollen Rates versichern können.

Hans-Jochen Vogel wird uns sehr fehlen. Die AWO wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 
22. Juli 2020

AWO Care – Wir machen Pflege leichter Unser Team für die Menschen im Strausberger Quartier „Am Mühlenberg“

Ganz neu am Start: Das ist unser AWO Care-Team. Seit kurzem sind unsere Kolleginnen in Strausberg Ost im Quartier „Am Mühlenberg“ für unsere Klienten da.

Unser Pflegeteam kümmert sich dort um Klienten, die zuhause Leben und Hilfe im Alltag brauchen. Das Angebot der häuslichen Pflege umfasst hauswirtschaftliche Dienstleistungen ebenso wie Betreuungsleistungen, Spaziergänge, Einkäufe und vieles mehr.

Mit AWO Care gehen wir im Quartier ganz neue Wege: Denn unsere Kolleg*innen sind ausschließlich umweltbewusst unterwegs – mit E-Bikes, Vespa und E-Autos. Zu erkennen sind sie leicht: und zwar am Schmetterlings-Logo. Der Schmetterling steht für unser Motto – wir machen Pflege leichter.

Rufen Sie uns einfach an! Wir beraten Sie gern.

Kontakt: Pflegedienstleiterin Jessika Fitzner, Tel.03341 30561500, per Mail info@awocare.de

Das AWO Care Pflegeteam in Strausberg
21. Juli 2020

Tatortregisseurin Seume zu Gast im AWO Seniorenzentrum

Sie schreibt Drehbücher, schreibt Texte für die Werbeindustrie und führt Regie bei großen Fernsehproduktion: Dagmar Seume. Was genau die Arbeit der Regisseurin ausmacht und wie ein Film entsteht, erzählte sie gerade unseren Bewohner*innen unseres AWO Seniorenzentrums „Märkische Heide“ in Wendisch Rietz.

Dagmar Seumes Mutter lebt in der Einrichtung. So kam der Kontakt zustande. Bei Kaffee und Torte erzählte sie – vom Blick hinter die Kulissen und mit welchen Stars sie unter anderem bereits zusammengearbeitet hat. Darunter Dietmar Bär, Walter Sittler, Klaus Johannes Behrendt. Gedreht hat Dagmar Seume unter anderem mehrere „Tatorte“, „Kommissar Dupin“, aber auch Produktionen wie „Hanni & Nanni“ oder „Wendy“.

Spannend fanden das unsere Bewohner*innen vor allem. Und auch sehr abwechslungsreich.
Später las die Regisseurin noch etwas aus ihren Lieblingsbüchern vor.

Und wer weiß? Vielleicht findet sie ja mal wieder Zeit für unsere Bewohner*innen.

Regisseurin Dagmar Seume im AWO Seniorenzentrum Märkische Heide
9. Juli 2020

Feucht-fröhliches Vergnügen:

27 Kinder aus dem Amtsbereich Brieskow-Finkenheerd verbringen derzeit eine abenteuerliche Ferienwoche auf unserem AWO-Erlebnishof in Beeskow. Heute stand Floßbau auf dem Programm. Unter fachkundiger Anleitung waren die 9 bis 14jährigen konzentriert bei der Sache. Kaum verwunderlich, winkte als Belohnung schließlich eine Fahrt auf dem selbstgebauten Gefährt.
10. Juni 2020

"Bewohner dürfen wieder draußen spazieren gehen"

Daniela Windolff von der MOZ schrieb am 8. Juni 2020:

Angermünde (MOZ) Niemand darf rein, niemand darf raus. Wochenlang waren Besuche in Pflege- und Seniorenheimen verboten. Auch die Bewohner durften die Einrichtungen nicht verlassen. Keine Spaziergänge oder Besuche außerhalb, auch keine größeren Veranstaltungen im Heim.

"Für uns alle, Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige, war das eine sehr schwierige und anstrengende Zeit. Aber die meisten haben sehr verständnisvoll und vernünftig reagiert und unsere Mitarbeiter haben sich trotz der zusätzlichen Einschränkungen bemüht, den Alltag der Bewohner abwechslungsreich zu gestalten. Dafür kann ich allen gar nicht genug danken", sagt Doreen Gnorski, Leiterin des Awo-Seniorenzentrums am Stadtwall, das mit 100 Bewohnern die größte stationäre Pflegeeinrichtung in Angermünde ist.

Doch während die meisten Lebensbereiche schrittweise wieder zur Normalität zurückkehren, ist in den Seniorenheimen Unsicherheit zu spüren, was hier wieder erlaubt werden darf. "Wir stehen in der Verantwortung für die Gesundheit der Bewohner und Mitarbeiter. Gleichzeitig verstehen wir auch die Sehnsucht, endlich wieder ihre Angehörigen treffen oder draußen spazieren gehen zu dürfen", sagt Doreen Gnorski, die deshalb oft mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Uckermark telefoniert.

Die erste Lockerung gab es zum Muttertag am 10. Mai. Zum ersten Mal durften Angehörige zu Besuch kommen. Einzeln, für eine Stunde, nach 24-stündiger Voranmeldung, mit Mundschutz, Abstand und unter Aufsicht. Die Wohnbereiche im Haus sind weiterhin für Besucher weitestgehend tabu. Seit Pfingsten gibt es weitere Erleichterungen für die Heimbewohner. "Sie dürfen die Einrichtung auf eigene Verantwortung verlassen, zum Beispiel zum Einkaufen oder um mit Angehörigen spazieren zu gehen, und müssen sich abmelden und unterschreiben", sagt Doreen Gnorski. Auch über die Hygiene- und Abstandsregeln werden sie aufgeklärt.

Die Amtsärztin der Uckermark, Dr. Manuela Hofmann, bestätigt diese Regelungen. "Das Gesundheitsamt handelt ausschließlich auf der Grundlage der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg. Die aktuelle Fassung vom 27. Mai sieht für Pflegeheime keine Besuchs- oder Ausgehverbote vor. Danach können Bewohner dieser Einrichtungen Besuch von einer Person erhalten, wenn die Betreiber der Einrichtungen unter anderem sicherstellen, dass der Zutritt gesteuert wird und ein wirksamer Schutz der Bewohner und des Personals vor Infektionen gewährleistet ist. Damit liegt die Verantwortung nicht beim Gesundheitsamt, das weder bei der Anordnung von Besuchsverboten noch jetzt bei der Aufhebung dieser Reglementierungen Vorgaben machte, sondern weiterhin bei den Einrichtungen selbst", so Dr. Hofmann.

Ellen Fährmann ist Mitglied im Bundesvorstand privater Pflegeanbieter und steht in ständigem Kontakt mit den Ministerien und dem Gesundheitsamt. Sie berät Pflegeeinrichtungen auch über aktuelle Handlungsempfehlungen. "Jede Lockerung bedeutet auch mehr Verantwortung. Pflegeheime sind nach wie vor sehr sensible Bereiche und am stärksten gefährdet, im Falle einer Infektion zum Hotspot zu werden", wirbt Ellen Fährman um Verständnis für die noch sehr vorsichtigen Lockerungen.

5. Juni 2020

Ferienzuschüsse für Familien – Land stellt 380.000 Euro zur Verfügung

Das Familienministerium unterstützt auch in diesem Jahr Brandenburger Fa-milien mit geringem Einkommen bei ihrem Urlaub und stellt dafür 380.000 Euro aus dem Landeshaushalt zur Verfügung. „Ferienzeit ist Familienzeit, das gilt ganz besonders in diesen Tagen, in denen Familien wegen der Corona-bedingten Einschränkungen stark belastet sind. Darum freue ich mich ganz besonders über die Ferienzuschüsse, damit möglichst alle die Chance auf einen unbeschwerten Urlaub haben“, sagte Familienministerin Ursula Nonnemacher.

Die Ferienzuschüsse betragen acht Euro pro Übernachtung für jedes mitrei-sende Familienmitglied. Auch für die am 25. Juni beginnenden Sommerferien können noch Anträge beim Landesamt für Soziales und Versorgung gestellt wer-den. Familienministerin Ursula Nonnemacher: „Viele Familien könnten sich ohne diese Unterstützung keinen Urlaub leisten. Das betrifft vor allem Alleinerzie-hende und kinderreiche Familien. Gerade für Kinder ist das Verreisen in den Ferien etwas ganz Besonderes. Die gemeinsamen Erlebnisse mit der Familie stärken sie und verstärken die Bindung in der Familie. Ausruhen, Spaß haben und gemeinsam Neues entdecken – das wollen wir unterstützen.“ Im vergangenen Jahr profitierten mehr als 1.300 Familien von dem Angebot.

In diesem Jahr muss der geplante Urlaub sicher vermehrt in der Region stattfinden. Dafür gibt es zum Beispiel die „Familienferienstätten“, die mit ihren Angeboten die besonderen Bedürfnisse von Familien berücksichtigen. Nähere Informationen zu den in ganz Deutschland vorhandenen Familienferienstätten sind im Katalog „Ur-laub mit der Familie“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung und unter www.urlaub-mit-der-familie.de zu finden. Aber auch jede andere, für den Zweck der Familienerholung geeignete, Ferienunterkunft kann gewählt werden.

Ferienzuschüsse können Familien in Anspruch nehmen, die in Brandenburg woh-nen und nur über ein geringes Einkommen verfügen. Der Zuschuss soll für min-destens vier und höchstens 13 Übernachtungen gewährt werden und muss vor Reiseantritt beantragt werden. Alle Informationen zu den Förderbedingungen und Antragsformulare gibt es beim Landesamt für Soziales und Versorgung des Lan-des Brandenburg, Dezernat 53, Lipezker Straße 45, 03048 Cottbus, Telefon: 0355 2893-800 oder 0355 2893-853 oder unter www.lasv.brandenburg.de. Hinweis auf-grund der Corona-Pandemie: Bitte informieren Sie sich vorab, ob Ihr geplantes Urlaubsziel geöffnet hat!

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz
Der Pressesprecher

29. Mai 2020

Herr Tabbert spielt auf

Wegen des Coronavirus gelten nach wie vor Kontakt-Beschränkungen. Herr Tabbert, ein Bewohner des AWO Seniorenzentrums "Am Stadtwall" in Angermünde, spielte deshalb Akkordion und - zauberte mit seiner musikalischen Einlage allen Bewohnern und Pflegern ein Lächeln ins Gesicht.

28. Mai 2020

Die AWO-Kita "Benjamin Blümchen" macht sich schick

Der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AWO Kita "Benjamin Blümchen" haben die Corona-Zeit genutzt und sowohl die Kita als auch die Spielsachen auf Vordermann gebracht.

27. Mai 2020

Unsere Coronaviren

"Jetzt sehen die Coronas gar nicht mehr so böse aus“ - Joleen 5 Jahre alt

Das diese winzigen Viren unser aller Leben gerade beeinflussen und niemand weiß, wie genau morgen aussieht, ist längst kein Geheimnis mehr. Auch wir, die AWO Integrationskita „Bummi“, versuchen jeden Tagen von Neuem, das Beste aus der Situation zu machen. Dabei merken wir immer wieder, dass dieses Thema selbst die Jüngsten von uns allen sehr beschäftigt. Aufgrund dessen greifen wir die aktuellen Umstände des Coronavirus immer wieder spielerisch im Kitaalltag auf.

Ein Beispiel dafür sind Coronaviren, die die Kinder mithilfe von Strohhalmen und Farbe hergestellt haben. Dabei sind interessante Gespräche zwischen uns und den Kindern entstanden.

„Die kann man gar nicht sehen, so klein sind die,“

„Mein Corona ist lila.“

„Nur mit einer Lupe kann man die sehen.“

„Oma's und Opa's werden ganz doll krank wegen die.“

25. Mai 2020

Konzert mit Abstand im AWO Quartierszentrum "Am Mühlenberg"

Das Landespolizeiorchester Brandenburg kam spontan für ein kleines Konzert vorbei. Neben den Bewohnern erfreuten sich auch die Nachbarn an der Musik.

Vielen Dank dafür!

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